Kikis Story Sie will Liebe und fürchtet sich zugleich vor Nähe. Die Schriftstellerin Kiki taumelt in dem Selbstfindungsdrama von einem Exzess zum nächsten Ihre Mutter ist in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht und nimmt sie kaum noch wahr. Die angehende Schriftstellerin Kiki (Isabelle Blais) lebt mit ihrer Großmutter und ihrem Hund in einer verwahrlosten Wohnung, die viel von ihrer Unsicherheit verrät. Sie schläft fast wahllos mit Männern, betrinkt sich und verliert sich zwischen der Sehnsucht nach Liebe und ihrer Angst vor Nähe. So bleibt auch die Affäre mit Literaturprofessor Tchéky (Jean-Hugues Anglade) in der Schwebe zwischen Begehren und Zurückweisung…Das aufwühlende Drama stellt die Empfindungen seiner Heldin als schockierende psychische Grenzerfahrungen dar, ohne sich ein moralisches Urteil anzumaßen. Es läuft in der Reihe „Familienbande“.