Nach 3 Jahren Modernisierung: Neue Experimente im LHC Teilchenbeschleuniger am CERN Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger im Forschungszentrum CERN bei Genf geht nach drei Jahren Modernisierungsarbeiten wieder in Betrieb. Im Large Hadron Collider (LHC), einem 27 Kilometer langen Ringtunnel, 100 Meter unter der Erde, werden Protonen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinander geschossen. Bei den dadurch verursachten Kollisionen werden die Teilchen aufgebrochen und die CERN-Forschungsteams können die Bestandteile und Wechselwirkungen untersuchen – und so die Geheimnisse der Materie weiter entschlüsseln. Für den Nachweis des sogenannten Higgs-Teilchens vor zehn Jahren hatten die Wissenschaftler bereits für Aufsehen gesorgt und dafür 2013 den Physik-Nobelpreis bekommen. Wir lassen uns den neuen Abschnitt der Forschungsarbeit erläutern von Dr. Sandra Kortner vom Max-Planck-Institut für Physik in München. Sie ist an den Experimenten am CERN beteiligt.