Weniger Konsum - mehr Glück? Shoppen ist geil! Denn es löst Glücksgefühle aus wie Sex oder Drogen, sagen Psycholog*innen. Kaufen wir deswegen viel mehr als wir eigentlich brauchen? Und macht uns der Lockdown unter anderem auch deswegen so schwer zu schaffen, weil wir auf Entzug sind? Im Schnitt besitzen Deutsche heute 10 000 Dinge pro Haushalt. Zum Beispiel neun Mal mehr Klamotten als 1960! Im Sinne der Nachhaltigkeit ist das nicht. Warum lassen wir uns eigentlich so gerne zum Kauf verführen? Macht weniger besitzen und mehr teilen am Ende vielleicht glücklicher? Minimalist*innen oder Menschen, die sich für ein Leben in einer Kommune entschieden haben, sind davon überzeugt. Aber ist Konsumverzicht nicht Gift- gerade unsere Pandemie gebeutelte Wirtschaft? In der Reihe Engel fragt macht sich Julia Tzschätzsch auf die Suche nach Antworten: Was treibt die Menschen ins Einkaufszentrum z.B. nach Baunatal, wo die vorsichtige Öffnung im Lockdown versucht werden soll. Ist Minimalismus eine Sache für Besserverdiener? Und: wie klappt das so mit dem Teilen in einer Kommune in Nordhessen?