Dicke Kinder durch falsche Ernährung & schlechte Vorbilder: Folgen für das restliche Leben! Übergewicht ist eins der Themen, die uns im Gesundheitssystem auf Schritt und Tritt begleiten. Neben den vielen Erkrankungen, die Übergewicht fördert, fühlen sich die Übergewichtigen außerdem oft von der Gesellschaft ausgeschlossen oder stigmatisiert. Für Übergewicht gibt es mehrere Gründe, neben zu vielem oder ungesundem Essen können auch genetische oder gesundheitliche Faktoren schuld am Übergewicht sein. Aber auch falsche Erziehung und falsch erlerntes Essverhalten in der Kindheit. Stichwort: Eltern als "falsche"" Vorbilder. Der oftmals falsche Umgang mit Nahrungsmitteln bildet die Basis für die Entwicklung von Übergewicht. Hier sind besonders die Eltern gefragt, denn die Kinder übernehmen schon in frühen Jahren viele Verhaltensweisen ungeprüft für sich selbst. Wenn in den Familien viel Süßes genascht wird oder Snacks zum Fernsehabend dazugehören, färbt das auf die Kinder ab. Oftmals sind deswegen auch alle oder viele Mitglieder einer Familie übergewichtig. Doch diese Programmierung auf Süßes und Ungesundes funktioniert auch andersherum. Eltern, die Wert auf die Ernährung legen, sich selbst viel damit beschäftigen und bewusst gesund kochen, stimmen ihre Kinder damit für ihr komplettes Leben gesünder ein. Der KIGGS-Studie zufolge kann sogar schon das Stillverhalten im Säuglingsalter bestimmen, wie hoch das Risiko für Übergewicht später wird. Insgesamt entscheidet sich schon einiges im Mutterleib. Denn eine Überversorgung des ungeborenen Kindes mit Zucker während der Schwangerschaft steigert die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind innerhalb des ersten Lebensjahrs bereits übergewichtig wird und Herz-Kreislauferkrankungen bzw. Stoffwechselerkrankungen wie die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus bekommen. Deswegen kann ich nur betonen wie wichtig es für werdende oder frische Eltern ist, sich mit der Ernährung ihrer Kinder zu beschäftigen. Hier kann mit wenig Aufwand der Grundstein für ein gesundes Leben gelegt werden. Andererseits können sich aber auch schon Gefahrenherde ergeben, die man einem Kind leicht hätte ersparen können. Wie viel ist eigentlich zu viel? Für die medizinische Bewertung des Gewichts gibt es den Body-Mass-Index, kurz BMI genannt. Dieser BMI verrechnet das Körpergewicht mit der Größe und gibt so anhand eines Wertes das Normalgewicht an. Die Grundlage für diese Einteilung bildet eine statistische Kurve, die das Durchschnittsgewicht der Kinder als Ausgangspunkt nimmt. Starkes Übergewicht beeinflusst das Wachstum, die Insulinresistenz, den Testosteron- und Östrogenwert und führt schon in jungen Jahren zu Bluthochdruck und hohen Blutfettwerten. Deswegen lohnt es sich, Zeit, Mühe und Geld in die Ernährung der Kinder zu investieren und sie so schon früh auf den bestmöglichen Lebensweg zu schicken. Destruktive innere Antreiber überwinden. 5 belastende Glaubenssätze identifizieren und umwandeln! Um Stress, Erschöpfung, Frust und Burnout zu vermeiden, ist es wichtig den eigenen destruktiven Antreiber zu identifizieren und konstruktiv mit ihm umzugehen.