Medikamente

Ein #Impfstoff gegen #HIV wird von #Wissenschaftlern entwickelt.

Bisher ist es Wissenschaftlern nicht gelungen, einen wirksamen HIV-Impfstoff zu entwickeln. Das könnte sich bald ändern: Die klinische Phase-1-Studie zeigt derzeit vielversprechende Ergebnisse. In dieser Studie wurde gesunden Freiwilligen ein Antigen verabreicht, das eine Immunantwort auslöst, die gegen verschiedene Varianten des HI-Virus gerichtet ist. Die gewünschte Immunantwort wurde bei 97 % der Patienten beobachtet. Dies deutet den Wissenschaftlern zufolge auf einen hohen Schutz vor einer Ansteckung mit der HI-Virus-Impfung hin. Wie effektiv dies in der Praxis ist, muss jedoch noch weiter erforscht werden.

Breit neutralisierende Antikörper sind Antikörper, die gegen viele verschiedene Varianten des Virus schützen. Wissenschaftler versuchen daher, einen Impfstoff zu entwickeln, der die Bildung dieser Antikörper auslöst. Nun waren die Experimente erstmals erfolgreich. Der Co-Autor der Studie, William Schiff, sagte: „Wir haben einige der molekularen Eigenschaften der Antikörper, die wir erhalten wollen, vordefiniert. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass ihre Impfstoffantikerne anti gen sind. Ich stelle diese Antikörper immer her.“

Das HI-Virus macht es Wissenschaftlern nicht leicht, einen Impfstoff zu entwickeln. Er hat ein paar Tricks auf Lager, um die Immunantwort des Körpers zu umgehen. Dieser Impfstoff kann zumindest vor der hohen genetischen Vielfalt und schnellen Mutation des Virus schützen. Ende 2020 lebten weltweit etwa 37,7 Millionen Menschen mit HIV. Aber nur 28,2 Millionen von ihnen haben Zugang zu lebensrettenden Medikamenten. Denn obwohl HIV heute gut behandelt werden kann, kann diese Infektion unbehandelt tödlich sein. Da die Krankheit nicht heilbar ist und lebenslang medikamentös behandelt werden muss, ist der Impfbedarf sehr hoch.

Quelle: DOI 10.1126/science.add6502

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Schlafmittel: Mt 5-K-Regel Abhängigkeit vermeiden

Wenn gegen Schlafstörungen nichts anderes mehr hilft, liegt die Hoffnung auf Schlafmitteln. Damit man sich aber nicht gleich das nächste Problem einhandelt, solte man der 5-K-Regel folgen
Endlich durchschlafen! Schlafmittel auf Rezept können dabei helfen, in der Nacht wieder mehr Ruhe zu finden. Gerade dann, wenn nichts anderes mehr hilft.

Mit einer Kehrseite allerdings: Verschreibungspflichtige Schlafmittel mit Benzodiazepinen und Z-Substanzen können abhängig machen. Damit das nicht passiert, rät die Stiftung Gesundheitswissen, die sogenannte 5-K-Regel zu beachten, die aus diesen Punkten besteht:

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Medikamente

Antidepressiva durch die Nase!


Eine Depression könnte in Zukunft über den kurzen Weg von der Nase zum Gehirn behandelt werden. Wie das funktionieren soll und ob die Wirkung überzeugt, lest ihr hier.

Die intranasale Verabreichung erfreut sich zunehmender Beliebtheit als nicht-invasiver Ansatz zur direkten Verabreichung von Medikamenten an das Gehirn. Bei diesem Ansatz werden die Atem- oder Geruchsepithelien der Nasenschleimhaut genutzt, über die die Arzneimittel in das zentrale Nervensystem (ZNS) gelangen.

Der Transport vom respiratorischen Epithel über den Nervus trigeminus ist hierbei wesentlich langsamer, als der Transport vom olfaktorischen Epithel über den Riechkolben oder den Liquor cerebrospinalis. Allerdings besteht beim Menschen nur ein kleiner Teil der Nasenschleimhaut aus Riechepithel, so dass sich die Forscher darauf konzentrieren, die Verabreichungszeit von Medikamenten durch das vorherrschende Atmungsepithel zu verbessern. Die Ergebnisse wurden im Journal of Controlled Release veröffentlicht.

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