Stress

Stress beeinträchtigt das episodische Gedächtnis


Stress beeinträchtigt das episodische Gedächtnis
Strukturen und Funktionen des Gehirns werden offenbar von Stress beeinflusst. Das kann zu kognitiven Defiziten und einem erhöhten Risiko für psychiatrische Störungen wie Depression, Schizophrenie und Angstzuständen führen. Was können Betroffene tun?

Dr. Alessio Attardo hat mit seinem Team vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg entdeckt, dass wiederholter Stress die Synapsen in der für das episodische Gedächtnis wichtigen Hippocampus-Region CA1 destabilisiert, sodass die Neuronen zunächst hyperaktiv sind, anschließend Nervenverbindungen verschwinden und sich somit die Kodierung verändert.

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Stress

Eine Stunde in der Natur reduziert Stress

So entspannen Sie sich in der Natur

So entspannen Sie sich in der Natur | WEB.DE

Nach einem einstündigen Spaziergang in der Natur nimmt die Aktivität in Gehirnregionen ab, die mit Stress in Verbindung stehen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin.

Schon diverse Studien haben gezeigt, dass die Nähe zur Natur mit Vorteilen für die psychische Gesundheit und das Gehirn verbunden ist. Nun haben Forscher aus Berlin einen weiteren Beweis dafür gefunden: Neuen Untersuchungen zufolge ist die Amygdala, eine zentrale Gehirnregion, die an der Stressverarbeitung beteiligt ist, bei Menschen, die in ländlichen Gebieten leben, nachweislich weniger aktiviert als bei Menschen, die in Städten leben.

Für die Studie untersuchten Forscherinnen der Lise-Meitner-Gruppe Umweltneurowissenschaften  mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) bei 63 gesunden Teilnehmern vor und nach einem einstündigen Spaziergang im Grunewald oder auf einer Einkaufsstraße mit Verkehr in Berlin die Hirnaktivität in der Amylgada. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass die Hirnaktivität in dieser Region nach dem Spaziergang in der Natur abnahm. Das zeige, dass die Natur positive Auswirkungen auf das Stresslevel im Gehirn hat.

„Die Ergebnisse stützen die schon zuvor angenommene positive Verbindung zwischen Natur und Gehirngesundheit, aber dies ist die erste Studie, die den kausalen Zusammenhang belegt“, erklärt Studienautorin Simone Kühn. Interessanterweise blieb die Stress-Aktivität im Gehirn nach einem Stadtspaziergang stabil und nahm nicht zu: „Dies läuft der weitverbreiteten Annahme zuwider, dass der Aufenthalt in einer Stadt zusätzlichen Stress verursacht“, so Kühn. Die Wissenschaftlerinnen gehen aufgrund der Ergebnisse davon aus, dass ein Spaziergang in der Natur als präventive Maßnahme gegen psychische Probleme dienen und Alltagsstress reduzieren kann.

Quelle: DOI 10.1038/s41380-022-01720-6

von Natascha Koch 

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Stress

Wie Sie am besten mit Stress umgehen

Wie Sie am besten mit Stress umgehen

Foto: Farknot_Architect / Getty Images/iStockphoto

Um Überlastung und Burnout zu bekämpfen, haben Arbeitgeber mittlerweile eine ganze Palette von Maßnahmen im Angebot. Darunter Coachings, flexible Arbeitszeiten oder besprechungsfreie Tage. Was davon hilft wirklich?

In beinahe allen Unternehmen fühlen sich die Belegschaften müde und ausgelaugt. Darunter leidet offenbar auch die Stimmung: In einer global angelegten Studie gaben immerhin 68 Prozent der Befragten an, dass ihr Arbeitsumfeld zu wünschen übrig ließe. Dass dies neben der reinen Arbeitsbelastung den Stress zusätzlich erhöht, liegt auf der Hand: Gut 43 Prozent der Befragten fühlen sich so erschöpft, dass sie sich nach eigener Einschätzung an der Grenze zum Burnout befinden. Einige Untersuchungen deuten sogar darauf hin, dass in den USA bis zu 61 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kurz vor einem Zusammenbruch stehen. All das ist nicht nur für den Einzelnen gesundheitlich bedenklich – es hat auch Konsequenzen für die Unternehmen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass chronische Überlastung die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeitende kündigen, um das Dreifache erhöht.

mmer mehr Arbeitgeber haben diese Zusammenhänge verstanden und reagieren darauf. Etliche bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Coachings. Viele haben nichts mehr dagegen, wenn sich Teammitglieder spontan freinehmen. Wieder andere gestalten die Arbeitszeiten grundsätzlich flexibler oder halten bestimmte Wochentage frei von Besprechungen. All diese Bemühungen sind gut gemeint. Vielfach bringen sie jedoch nicht den gewünschten Erfolg: Der Erholungs- und Entlastungseffekt ist schlicht nicht so hoch, wie gedacht. Was aber kann wirklich dabei helfen, Stress zu überwinden?

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